Koh Samui, eine ganz spezielle Insel

Nach einem sehr kurzen Flug von Bangkok nach Koh Samui mit der übertrieben freundlichen Fluggesellschaft Bangkok Airways sind wir auf einer ganz speziellen Insel gelandet.

Während dem Flug hatte ich einen schon sehr betrunkenen Sitznachbar aus Israel, der versucht hat mir etwa 45 Minuten etwas über “Full Moon Partys” zu erzählt.
Falls Ihr jetzt mehr darüber erfahren wollt, könnt Ihn mich ja jetzt fragen. ;-)

Auch ein umfangreiches Menü darf bei einem Flug mit Bangkok Airways niemals fehlen, mag der Flug auch noch so kurz sein.

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Auf Koh Samui sind die Leute etwas besser organisiert, als in Bangkok und man versuchen uns schon direkt im Flughafengebäude abzuzocken.
Ganz seriös erklärten Sie uns, dass wir nur dort ein Taxi buchen könnten.
Astrid und ich kannten diese Methoden zu gut, um nicht darauf reinzufallen. ;-)

Nach einer Dreiviertelstunde Fahrt mit einem etwas günstigeren Taxi, durch schmutzige Straßen und einer sehr vom Tourismus geprägten Gegend, sind wir in unserem Hotel angekommen.

Das “kinderfeindliche” Beluga Boutique Hotel war vom Anfang an überdurchschnittlich freundlich, hilfsbereit, lustig und einfach unbeschreiblich.

Aber wenn man vier Tage jeden Wunsch schon von Lippen abgelesen bekommt, sich weder darum kümmern muss, den Sessel zurecht zu rücken,… kann das durchaus anstrengend sein.

Ein bisschen traurig waren wir darüber, dass uns niemand beim Klogehen geholfen hat. ;-)

Das Meer war relativ sauber. Der Sand etwas grobkörnig und wir hatten eine schöne klimatisierte Unterkunft auf den für Koh Samui typischen Steinen.

Für Astrid war das genau das Richtige, Sonnen, Strand, Pool, Cocktails,… für mich etwas langweilig und viel zu heiß!

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Koh Samui haben wir nach vier Tagen wieder verlassen. Wir haben dort einfach nur gechillt,… :-)

Astrid mit blauen Haaren, aber davon hab ihr dort noch nichts erzählt. ;-) Vielleicht erfahr ihr mehr darüber in den nächsten Geschichten,…

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Ein feuchtfröhlicher dritter Tag in Bangkok

An unserem dritten und letzten Tag in Bangkok wollen wir uns nicht nur den Königspalast sondern auch Chinatown ansehen.
Wieder einmal wären es ja nicht Dani und Astrid, wenn nicht mindestens eine Kleinigkeit schief gehen würde…
Wie unsere Entfühung bei unserem letzten Bangkok-Aufenthalt gezeigt hat, ist mit den Tuk-Tuk Fahrern nicht immer zu spaßen, wie auch diese Anekdote beweisen wird:
Nach einem tollen Frühstück in unserem übersupertollen Hotel wollen wir uns zu Fuß auf den Weg zur nächstgelegenen Schiffsanlegestelle machen um von dort aus mit einer Fähre zum Königspalast zu gelangen. So weit, so gut… Die lästigen Tuk-Tuk Fahrer vor dem Hotel kennen wir ja bereits und danken schon wie echte Profis ab als wir eine Fahrt für 200 Baht (egal wohin, alle Fahrten kosten einfach einmal prinzipiell 200 Baht und ich bin mir mittlerweile sogar fast sicher dass man mit dem Tuk-Tuk auch nach Linz um 200 Baht gebracht werden kann :-P ) – sind ca. 5€ – bekommen. An der nächsten Ecke winkt uns ein wirklich herzzerreißend lieb ausschauender alter Mann zu sich und bietet uns seine Hilfe an (ob wir wirklich so hilfsbedürftig ausgesehen haben als wir die Straße überqueren wollten oder ob wir einfach nur wie typische ahnungslose Touristen ausgesehen haben, kann ich bis heute nicht sagen :-) )
Er möchte uns ein Tuk-Tuk zur nächsten Schiffsanlegestelle organisieren und weil er ja sooooo lieb ausschaut und uns sogar über die Straße begleitet hat, kann Dani einfach nicht anders und sagt zu :-)
Bereits wenige Minuten später bemerken wir, dass wir uns immer weiter vom Fluss entfernen und steigen, anders als beim letzten Mal, rechtzeitig wieder aus und gehen die restliche Strecke zu Fuß :-)
Der liebe alte Mann gab uns im übrigen auch noch so wertvolle Tipps wie: zahlt nicht mehr als 1700 Baht für die Strecke mit der Fähre, die verlangen sicher um die 3000 Baht dafür – in Wirklichkeit haben wir dann gerade einmal 40 Baht dafür bezahlt :-D
Endlich im Königspalast angekommen sehen wir uns bei gefühlten 100 Grad um und sind wenig beeindruckt…. Hier trotzdem ein paar Fotos, damit ihr wisst, was ihr euch nicht unbedingt ansehen müsst, wenn ihr mal nach Bangkok kommt:

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Danach machen wir uns auf den Weg nach Chinatown und wer sich jetzt schon ungeduldig fragt, warum der Titel dieses Eintrages “ein feuchtfröhlicher dritter Tag” heißt: hier die erste Erklärung dazu:
Schon auf dem Weg nach Chinatown bemerkten wir, dass sich der ohnehin schon bewölkte Himmel immer mehr verdunkelt – kein gutes Zeichen- Oo….
Pünktlich zu jenem Zeitpunkt, als wir Chinatown endlich erreichen fallen dann auch schon die ersten dicken Tropfen vom Himmel. Auch Daniels Wetterprognose ” dauert eh nur fünf Minuten” bewahrheitet sich nicht. Fünf Minuten später schüttet es wie aus Kübeln, was für eine Freude….
Trotzdem erkunden wir weiter das wenig beeindruckende Chinatown mit all jenen Dingen, die man noch nie gebraucht hat und auch nie brauchen wird… Fast schon Meterhoch stapelt sich hier der Ramsch… Zwischen Pfützen, Menschenmengen und hier und da ein paar Mopeds Bahnen wir uns den Weg durch die engen stickigen Gassen. Gekauft haben wir wieder einmal nichts aber lustig war’s allemal.
Nach einem vergeblichen Versuch auch noch “Little India” zu finden, machen wir uns klatschnass zurück auf den Weg ins Hotel.
Hier ein paar Eindrücke von Chinatown:

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Zurück im Hotel soll nun auch noch das “so-ähnlich-wie-all-inclusive” Angebot in Anspruch genommen werden. Weil wir ja gestern nach dem Markt keine Zeit mehr hatten, müssen wir dieses Angebot heute natürlich umso mehr in Anspruch nehmen. Dani setzt sich als Ziel mindestens 3 der wirklich starken Cocktails zu trinken, ich halte mich mit meinen Prognosen noch eher zurück weil die Cocktails wirklich stark waren :-)
Eine halbe Stunde und bei Daniel drei bei mir zwei Cocktails später ist die Stimmung schon ziemlich aufgelockert und nachdem das Angebot ja nur mehr eine Viertelstunde gilt, beschließt Dani, noch so viele Cocktails wie nur irgendwie möglich zu kippen. Endstand eine weitere Viertelstunde später: 4,5 Cocktails für Dani, 2,5 für mich… Ich muss eindeutig an meiner trinkfestigkeit arbeiten…. :-P
Eins kann ich euch sagen, ein Dani mit gefühlten 6 Promille ist…. Sagen wir einmal, eine Herausforderung… Aber schaut selbst ;-)

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Samut Songkhram – der seltsamste Markt Thailands

Unser zweiter Tag in Thailand startete mit einem unverschämt guten Frühstück relativ bald in der Früh – wir wollen schließlich zum Samut Songkhram Markt ca 100 km südlich von Bangkok. Zum Glück haben wir bereits einige Reiseberichte gelesen, die uns auf die lange und anstrengende Fahrt dorthin vorbereiteten.
Alleine den winzig kleinen Bahnhof zu finden ist mehr als eine Herausforderung (vor allem mit Astrids Orientierungssinn :-) )
Auch die sengende Hitze macht uns zu schaffen und wir freuen uns schon auf die Fahrt mit dem “Airconditioned” Zug…. Tja…. Zu früh gefreut angesichts dessen, was Airconditioned in Thailand zu bedeuten scheint (drei Ventilatoren, die die heiße Luft im Zug verteilen :-D
Die erste Zugfahrt zur Endstation führt uns durch Shrimpsplantagen, Reisfelder und ärmliche Viertel. Viele “Häuser” bestehen aus nicht mehr als ein paar Wellblechstücken. Aber aus so gut wie jedem Haus winken uns die Leute lächelnd zu.

Erste Endhaltestelle ist der größte Fischmarkt Thailands (oder Bangkoks – wir wissen es nicht mehr, jedenfalls ist er riesig :-) )
Eine Floßfahrt, ein Mittagessen in einer Straßenküche und ein paar Gehminuten später erreichen wir die nächste Haltestelle des Zuges, der uns zum Samut Songkhram bringen soll. Mit thailändischer Pünktlichkeit (also mindestens eine halbe Stunde zu spät, weil ja alles andere unhöflich wäre) startet unser Zug auch schon in Richtung Samut Songkhram – jenem Markt, durch den genau dieser Zug ca. 5-6 Mal täglich fährt.
Der Besuch des Marktes ist zwar ein eher kurzes Vergnügen aber auf alle Fälle sehenswert.
Fast hätten wir vor Aufregung den letzten Zug zurück nach Bangkok verpasst – eigentlich ist er bereits losgefahren aber der Zugführer hat ihn extra für uns zwei noch einmal angehalten. Erleichtert, dass wir doch noch mitfahren durften ließen wir uns im heißen Zugabteil nieder und genossen die Rückfahrt :-)

Hier einige Eindrücke von unserem Besuch des Samut Songkhram

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Bangkok – unser erster Tag in Thailand

Am 10.5. war es endlich so weit… Endlich ging es los – zum zweiten Mal machten wir uns auf den Weg nach Thailand.
Nach mehr als 17 Stunden Anreise von Linz nach Wien, weiter mit dem Flugzeug nach Doha und einen weiteren 6 Stunden Flug später hatten wir endlich die erste Etappe unserer Reise geschafft.
Unser erstes Ziel war, wie könnte es anders sein, Bangkok.
Mit einem Tuktuk bewältigten wir auch noch die letzten Meter vom Airport-Train zum wunderschönen Hotel – das Lebua at State Tower.
Wer jetzt glaubt wir sind dann todmüde ins Bett gefallen und haben uns ausgeruht, der kennt uns schlecht… Nach einer kurzen Verschnaufpause bei einem Cocktail im 52. Stockwerk unseres Hotels ging es gleich weiter zum größten Markt Bangkoks, dem Weekend market.
Kilometerlang reihen sich hier die Stände aneinander. Von Kleidung über Kunstgegenstände bis hin zu eigenartig riechenden “Köstlichkeiten” kann man hier so ziemlich alles erwerben. Gebot Nummer eins dabei: handeln, handeln, handeln :-)

Nach einer ausgiebigen Tour durch die Gassen des Marktes machten wir uns zurück auf den Weg ins Hotel.
Dort erwartet uns ein einmalig schöner Sonnenuntergang den wir uns von unserem Balkon aus im 52. Sockwerk des Hotels ansehen.
Danach ging’s weiter zum Nightmarket. Neben zahlreicher weiterer Stände, die nicht nur Kleidung sondern auch alle möglichen Elektroartikeln und Klimbim verkaufen gibt es da auch noch die unzähligen Nachtclubs.
im Gegensatz zu Daniel habe ich den Ausflug richtig lustig gefunden – mich wollte man ja auch nicht an jeder Ecke in irgendein Nachtlokal zerren :-)

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Happy b- day, Daniel =D

Heute hat mein allergrößter Schatz auf der ganzen Welt Geburtstag und das gehört natürlich gefeiert!
Obwohl er es sich noch nicht ganz eingestehen will, ist er ab heute um ein Jahr älter :-)
Heute werden wir mit einem Roller die Insel unsicher machen, Cocktails schlürfen und am Strand Daniels besonderen Tag genießen.
Zum Frühstück gab es bereits einen überraschungs-Geburtstagskuchen ( ja ich hab es wirklich geschafft, Dani nichts davon zu verraten :-) ) und wir sind gespannt was der heutige Tag noch so bringen wird.

In diesem Sinne:

HAPPY BIRTHDAY, DANI <3

Schön, dass es sich gibt!

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